KONTAKT – DAS Kulturfestival wird 2012 unter dem Motto [u:bεr]grenzen stattfinden. Unter Grenzen verstehen die Veranstalter*innen nicht nur die Ränder von geometrischen Räumen, sondern auch politische, administrative und wirtschaftliche Schranken und neben vielen anderen auch Geschlechter-, Milieu- oder Altersgrenzen. Grenzen können somit Barrieren, Tabus und Limits bedeuten, andererseits aber auch Nachbarschaft markieren. Auch und vor allem durch die Auswahl der kulturellen Veranstaltungen am Festival selbst sollen Grenzen künstlerisch behandelt und im Akt der ästhetischen Erfahrung aufgezeigt und gegebenenfalls überschritten werden. Das Motto [u:bεr]grenzen möchte somit sprachliche und körperliche wie auch bildliche und musikalische Grenzen und Grenzüberschreitungen thematisieren, umsetzen und vor allem ermöglichen.

Unter dem Festivalmotto [u:b3r]grenzen sollen im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposions Grenzen, die auf dem Festival thematisiert werden, aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet werden. Dabei sollen Möglichkeiten und Grenzen der mittels des Festivals erprobten kulturellen Praxis genauso reflektiert, wie aktuelle gesellschaftliche Debatten der Stadt aufgegriffen werden.

Daher rufen die Veranstalter*innen alle Interessierten auf, das Symposion durch einen eigenen Beitrag zu bereichern. Es wird um ein kurzes Abstract gebeten. Dieser call for papers, der sich in erster Linie an Studierende und Nachwuchswissenschaftler*innen richtet, fragt nach verschiedenen Forschungs- und Theoriefeldern der wissenschaftlichen Disziplinen und nach den hieraus sich ergebenden neuen Perspektiven und Herausforderungen in Hinblick auf:

  • Das Verhältnis von Kultur und Grenzen
  • (politischer) Praxen der Entgrenzung
  • Die Bamberger Asylbewerber*innendebatte des letzten Jahres
  • Grenzen zwischen Künsten
  • Den Länderschwerpunkt Tschechien
  • Die deutsch-tschechische Beziehungen
  • Das Verhältnis von Kultur und Gesellschaft allgemein

Papers bitte per Mail an symposion@kontakt-bamberg.de. Der Einsendeschluss ist der 21. April 2012.

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